Visualtraining

 

Optometrisches Visualtraining ist die praktische Anwendung der Funktionaloptometrie.

 

 

 

In Deutschland wird bei Sehroblemen häufig nur das Auge selbst korrigiert, dies reicht in den meisten Fällen aus und löst die Probleme. Vor allem wenn bei diesen Brillenglasbestimmungen auch das beidäugige Sehen mit berücksichtigt und eventuelle Winkelfehlsichtigkeiten oder Heterophorien mit ausgeglichen werden.

Aber auch mit den qualifiziertesten Brillenglasbestimmungen werden nicht immer alle Sehprobleme gelöst. Das bedeutet jedoch, dass sie nicht nur durch das Auge ausgelöst wurden. Stattdessen ist irgendwo die Weiterverarbeitung der Sehimpulse, welche aus den Augen ins Gehirn geleitet werden, mangelhaft.
Wenn diese Mängel keine krankhaften Ursachen haben kann Vision Training angewandt werden.

Hierbei werden die einzelnen Funktionen, die zum Erkennen eines Seheindruckes zusammenspielen müssen, angesprochen und verbessert.
Sehfunktionen wie zu Beispiel das "Erfassen" eines Objektes mit den Augen werden genauso angesprochen wie das Zusammenspiel der Augen beim Blick in die Nähe (Einwärtsdrehung und Stärkenänderung der Augen).
Dieses Erfassen zum Beispiel wird vom Baby in der Krabbelphase "erlernt".
Krabbelt das Baby jedoch kaum oder gar nicht, entstehen Defizite im Sehen die sich erst später bemerkbar machen können.
Solche Defizite können durch spezielles Training verringert oder ausgeglichen werden. Wenn wir das Auge mit einer Videokamera gleichsetzen, so ist das Gehirn der Monitor oder das Fernsehen.

Die Kamera kann so gut sein wie sie will, das Bild ist trotzdem nur so gut wie der Monitor es zulässt.

Optometrisches Vision Training (Visual Training) verbessert das gesamte visuelle System. Dieses visuelle System besteht nicht nur aus zwei Augen, sondern umfasst alle Breiche die für das Sehen, verarbeiten und erkennen benötigt werden wie im ersten Bild dargestellt ist.

Um etwas das wir sehen erkennen zu können, müssen all diese Komponenten zusammenspielen.

Als erstes wird ein Objekt mit den Augen aufgenommen. Die Lichtstrahlen des Bildes fallen auf die Netzhaut (wie ein Film in der Kamera) und werden als Nervenimpulse weiter transportiert.
Diese Impulse fließen durch den Sehnerv, durch das "Chiasma" weiter zum Sehzentrum im Gehirn.

Die Impulse die dort ankommen werden zeitgleich zu weiteren "Abteilungen" im Gehirn weiter geleitet wie zum Beispiel: Gedächtnis, Höhren, Erfahrung u.s.w.
Dort werden sie dann mit vorhandenen Mustern verglichen und weiter verarbeitet.

Bis also ein Bild erkannt wird, geschieht recht viel im visuellen System, das viel mehr ist als nur zwei Augen.

 

Alle Komponenten sollten optimal zusammenspielen um optimales Sehen zu ermöglichen.
Liegt nur eine Komponente in der Entwicklung ein wenig zurück, kommt es bereits zu einem Ungleichgewicht und somit zu einer Beeinträchtigung im Sehen.

Hier setzt die Funktional-Optometrie an. Durch spezielles optometrisches Visualtraining wird das Gleichgewicht der einzelnen Komponenten wieder hergestellt. Alle Komponenten werden durch ein optometrisches Visualtraining verbessert, besonders die, die ein Defizit gegenüber den anderen aufweisen.

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